Kunst, Weltkritik und Lebensmittelpolitik

Fakten, Diskutieren, Philosophieren und dabei kreativ sein
 

Letztes Feedback

Meta





 

Story I Kap.2

Wie in Zeitlupe nahm ich die Bewegungen der Menschen wahr. Ihre Wutverzehrten Gesichter.
War das alles auf meinem Wege geschenen?
EIgentlich ncht. Nein, sie alle wollen nur einen Sündenbock. Die Menschen vor mir wollen ihre Wut freien lauf lassen. Zu recht. Zu viel ist passiert. Es gab zu viele Tote. Jeder hat jemanden zu betrauern.
Und sie geben mir die Schuld.
Jean steht neben mir. Sein Kurzschwert ist gezogen und stolpernd zieht er mich hinter sich her in den engen Gassen von Minow. Die SOnne ging unter. Es ist der dritte Monat um.
Ich hab drei Monate gelebt. Und nun bin ich von einer Katastrophe umgeben.
Aber dabei ist es doch gar nicht meine Schuld. Ich sah in mein Inneres und die Ereignisse sind lebendig aber durch einander vor meinen Augen. Es ist wie ein Labyrinth und der Ursprung dieses Chaoses liegt verborgen in mir.
Ich riss die Augen auf, ein zahnloser Mann stand vor mir und versuchte mir seine Forke in den Leib zu rammen. Jean drosch gezielt seinen Knauf vom Schwert auf die Schläfe des Mannes und dieser ging bewusstlos zu Boden. Jean zog mich weiter. Immer weiter. Diese verdammte Stadt war wie mein Inneres; Ein Labyrinth mit tausend möglichen Wegen und Winkeln und Sackgassen. Wo war der Schlüssel?
Immer weiter. Meine Füße bluteten und ich hinter ließ Spuren. Ich nahm den Schmerz nicht wahr nur ein Pochen.
Wie hat es begonnen? Wann nahm das Chaos seinen lauf?
Ich versuchte an die Zeit vor den drei Monaten zu denken aber es war verschwommen und ich erinnerte mich nur an die Schiksalhafte Nacht. Damit hatten die drei Monate begonnen aber wie war es davor?
Ich hatte eine Teilschuld an diesem Chaos. Und da erinnerte ich mich an dieses Gesicht, makellos mit kupfernem Haar, weißer Haut und einem blauen und einem braunen Auge. Das Gesicht des Mannes glatt rasiert. Eine einfache Hose aber ein Hemd aus Satin und Samt. Ein länglicher Ohring im rechten Ohr.
Nein makellos war er nicht. Da war eine Narbe die ihn immer kränkte und vor Wut platzen ließ.
Er ist der Ursprung.
Was ist das für ein glühen in mir?
Ich sah an mir hinab und sah wie ein Messer mir unter dem Brustbein steckte. Mir blieb die Luft weg und ein kleiner Junge stand strahlend vor mir und jubelte "Ich hab sie getötet! Ich hab' sie getötet!"
Die Menge riss seine kleinen mageren Ärmchen hoch, hoben ihn empor und trugen ihn davon. Die Menge entfernte sich und ich hörte in der Ferne Jean schreien. Auch ich wurde davon getragen. Ich sah den Himmel. Ein paar Wolken zogen vorbei, als wollten sie sagen, dass ich bald mit ihnen ziehe. Die Sonne war grell und heiß. Der Boden flimmerte. Dann lag ich irgendwo. Ich nahm es nicht wahr. Blutrot strahlte die Sonne. Wie eine gute Freundin will sie mir beim sterben helfen. Ich höre ein fernes gebrabbel. Aber es dringt nur verzehrt zu mir durch. Was ist das?! Wie hat es angefangen?!

Kopyright ArtEyeHelga

26.3.15 15:37

Letzte Einträge: Paleo - von Ernährung zum/r Seelenfrieden und Traumfigur?, Ewige Schatten der Vergangenheit, Ein deutsches Canada, Flüchtlinge, Ein Zweischneidiges Schwert

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen